Wann: 8. Juli 2011, 11:00 bis 19:00 Uhr
Wo: S2|02 Robert-Piloty-Gebäude Raum B 002
Der Workshop zielte darauf ab, verschiedene derzeit betriebene Forschungsstrategien im interdisziplinären Austausch zwischen den Lebenswissenschaften und der Anthropologie miteinander zu konfrontieren.
Zur Diskussion standen drei Themenfelder:
1. Wie genau positioniert sich die derzeit an lebenswissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen betriebene „kulturwissenschaftliche Begleitforschung“ bzw. die auf anthropologische Themen ausgerichtete Wissenschaftsforschung in ihren theoretischen Grundlagen und in ihren wissenschaftlichen Praktiken aufgestellt?
2. Welche anthropologischen Modelle der Interdisziplinarität fungieren im Kontext von Lebenswissenschaften und Bioethik? Und welche möglichen alternativen Ansätze interdisziplinärer Forschung gibt es?
3. Wie lassen sich kritische Maßstäbe entwickeln, die einen Gebrauch anthropologischer Argumente im Feld der angewandten Ethik bzw. einer (weiter gefassten) Philosophie der Lebenswissenschaften regulieren können?
11:00 – 11:30 Uhr
Einführung – Drei Möglichkeiten einer Anthropologie des Lebens (Marc Rölli)
11:30 – 12:30 Uhr
Natur des Menschen – sinnvolles Kriterion oder zu kritisierendes Metaphysicum? (Myriam Gerhard)
12:30 – 13:30 Uhr
Biowissenschaften, transhumane Visionen, anthropologische Reflexionen – wissenschaftshistorische Perspektiven (Christina Brandt)
13:30 – 14:30 Uhr Pause
14:30 – 15:15 Uhr
Zum Lebensbegriff der Lebenswissenschaften (Zeljko Radinkovic)
15:15 – 16:15 Uhr
Wissenschaftsforschung der Nanomedizin (Wiebke Pohler, Michael Schillmeier)
16:15 – 17:15 Uhr
Menschliches Maß – Gegenwart und Zukunft im Labor? (Alfred Nordmann)
17:15 – 17:45 Uhr Pause
17:45 – 18:30 Uhr
Agambens Ideologiekritik als politische Anthropologie einer posthumanen Zukunft des Menschen (Zoran Arsovic)
18:30 – 19:00 Uhr
Abschlussdiskussion
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