Über IANUS

Willkommen bei IANUS

IANUS steht für natur- und ingenieurwissenschaftliche Friedensforschung im Austausch mit den Sozial- und Geisteswissenschaften und versteht sich als multi- und transdisziplinäres Netzwerk von Forschern an der TU Darmstadt. Seit Januar 2018 und befristet zunächst bis September 2022 ist IANUS Teil des Forum interdisziplinäre Forschung. Verbunden ist die Neustrukturierung mit einer Förderlinie für interdisziplinäre Forschungsprojekte zur naturwissenschaftlich-technischen Friedens- und Konfliktforschung. Aktivitäten von IANUS werden in Absprache mit den IANUS-Sprechern und dem für IANUS-Belange zuständigen FiF-Fellow von der FiF-Geschäftsstelle koordiniert.

Grundlage für die aktuelle Veränderung ist eine Entscheidung des Senats vom August 2017. Zuvor hatte IANUS in einer zweijährigen Pilotphase eine neue Arbeitsweise erprobt, die vom Wissenschaftlichen Rat evaluiert worden war.

Der Schwerpunkt der weiteren Arbeit liegt in der Förderung von Forschungsprojekten. Dazu gibt es im Rahmen der Förderinitiative Interdisziplinäre Forschung der TU Darmstadt seit 2018 eine zusätzliche Förderlinie zu Themen interdisziplinärer Friedens- und Konfliktforschung. Finanziell gefördert werden natur- und ingenieurwissenschaftliche Ansätze, denen es im IANUS-Zusammenhang insbesondere um Fragen von Dual Use, der Adressierung von Konfliktursachen oder einer nachhaltigen Sicherheitsforschung geht.

Die nächste Ausschreibung erfolgt im September 2019.

Um die Idee der bundesweit einzigartigen naturwissenschaftlichen Friedensforschung weiterzuentwickeln, fanden sich im Dezember 2017 Professor*innen der TU Darmstadt zu einer Initiativgruppe zusammen. Im Gespräch darüber bleiben Nico Blüthgen, Christoph Hubig, Britta Hufeisen, Nina Janich, Stefan Katzenbeisser, Markus Lederer, Florian Müller-Plathe, Alfred Nordmann, Tanja Paulitz, Christian Reuter, Ahmad-Reza Sadeghi, Liselotte Schebek, André Seyfarth, Jens Steffek. Sprecher der Initiativgruppe sind Alfred Nordmann für die Geisteswissenschaften und Christian Reuter für die Ingenieurwissenschaften.