Hinweise und Material

Alle wichtigen Informationen zur Projektförderung im Überblick

Die TU Darmstadt betrachtet Interdisziplinarität als Teil ihrer Universitätskultur und als forschungsstrategisches Instrument. Gemäß ihrem Leitbild fördert sie die interdisziplinäre Kooperation in Forschung und Lehre im Zeichen von Verantwortung, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Die Zusammenarbeit von Disziplinen ist dabei nicht Selbstzweck, sondern dient dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn. Sind Problemstellungen so beschaffen, dass sie nur über die Grenzen von Disziplinen hinweg bearbeitet werden können, fördern interdisziplinäre Ansätze Innovation und Nachhaltigkeit der Forschungserträge. Problemorientierte, projektangemessene Interdisziplinarität ist ein entscheidendes Förderkriterium.

Die nächste Ausschreibung wird im Herbst 2020 erfolgen.

Die wichtigsten Punkte für Ihren Antragserfolg

Sprachliche Qualität des Antrags:

1) Ist ihr Antrag auch für Fachfremde verständlich formuliert?

Interdisziplinarität:

2) Wird zur Bearbeitung eines Forschungsthemas fachübergreifend kooperiert?

3) Handelt es sich bei Ihrer Kooperation um eine der Formen von Interdisziplinarität im Sinne der Arbeitsdefinition?

4) Ist das Kooperationsvorhaben symmetrisch projiziert, und ist eine „echte“ (d.h. nicht nur „additive“) Zusammenarbeit im Projektplan klar erkennbar?

5) Haben Sie sich über die Kooperationsform Gedanken gemacht und die Methoden der Zusammenarbeit daraufhin abgestimmt?

6) Handelt es sich um eine in den beteiligten Fächern nicht routinemäßig bereits etablierte Kooperation (Ausschlusskriterium)?

Einschätzung der Bedeutsamkeit und Innovativität des Antrags für die TU Darmstadt:

7) Ist Ihr Thema wissenschaftlich vielversprechend, aktuell, gesellschaftlich relevant und innovativ?

Drittmittelperspektive:

8) Haben Sie konkrete und nachvollziehbare Angaben zur Anschlussförderung gemacht?

  • Wissenschaftliche Qualität
  • Interdisziplinarität der Projektgruppe
  • Gesellschaftliche bzw. globale Relevanz/Dringlichkeit
  • Bedeutung für die Schwerpunktsetzung an der TU Darmstadt
  • Interdisziplinäre Multiplikatoreneffekte an der TU Darmstadt
  • Vorhandene Erfahrungen der Antragsteller mit Verbundaktivitäten (z.B. Projekte, Veröffentlichungen, interdisziplinäre Lehre)
  • Dem Problemgegenstand angemessene Beteiligung verschiedener Disziplinen
  • Anschubwirkung, klare Perspektiven für Anschlussförderung durch Drittmittel
  • Angemessene Berücksichtigung der jeweiligen Fachdiskussion, deren wissenschaftlichen Adäquatheit und des aktuellen Forschungsstandes
  • Fördernotwendigkeit und Bedarfsadäquatheit
  • Darlegung inhaltlicher Qualifizierungsziele
  • Rückkopplung und Verbindung zur Lehre
  • Sichtbarkeit innerhalb und außerhalb der Universität

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Darmstadt, die mindestens eine abgeschlossene Promotion nachweisen können.

Gefördert werden

(1) die Generierung interdisziplinärer Projektarbeit bzw. die Initiierung, Verbesserung, Qualitätssicherung und Ausbau interdisziplinärer Kooperationen, z. B. interdisziplinäre Publikationen, Qualifizierungsmaßnahmen, Workshops.

(2) Verbundvorhaben zur Förderung konstitutiver interdisziplinärer Forschungskooperation, z. B. interdisziplinäre Doktorandengruppen.

(3) Durch neue Themenstellungen erweiterte interdisziplinäre Forschungsaktivitäten.

Bewilligungskommission

Die Kommission organisiert die Begutachtung und entscheidet ausschließlich über die Bewilligung der Anträge. Die FiF-Geschäftsstelle unterstützt die Kommission organisatorisch. Die FiF-Kommission wird vom Senat der TU Darmstadt eingesetzt, ist für zwei Jahre benannt und interdisziplinär zusammengesetzt. Antragsskizzen sind unter fif@fif.tu-… in elektronischer Form beim Forum interdisziplinäre Forschung termingerecht einzureichen. Mit weiteren Fragen zur Ausschreibung können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des FiF (Tel. 22130) und an die Mitglieder der FiF-Kommission wenden.

Antragsskizze

In der deutschsprachigen, maximal sechsseitigen Antragsskizze (incl. Anhänge), sollen folgende Aspekte beschrieben werden:

  • Begründung, Ziel und Vision der gewählten Themenstellung mit Bezug zur Thematik der Ausschreibung
  • Englischsprachiges Abstract, maximal 1000 Zeichen ohne Leerzeichen
  • Forschungsstand bzw. -defizite
  • Methodischer Ansatz, Arbeitsplan und Integration der am Projekt Beteiligten
  • Beantragte Summe und Verwendungszusammenhang (Personalmittel, Sachmittel, sonstige Mittel)
  • Voraussichtliche Projektlaufzeit
  • Perspektiven zur Einwerbung von Drittmitteln müssen erkennbar sein und dargelegt werden

Bei der digitalen Einreichung der Projektskizze (Stufe 1) sind Unterschriften nicht zwingend erforderlich. Sollte Ihr Antrag zu einem Kurzvortrag (Stufe 2) eingeladen werden und die Möglichkeit einer Direktbewilligung (Anträge bis 60.000 Euro und mit einer Laufzeit bis zu 12 Monaten) entstehen, muss die Projektskizze, entsprechend den Rückmeldungen aus der FiF-Kommission, aktualisiert und unterschieben eingereicht werden. Bitte verwenden Sie digitale Unterschriften oder senden Sie uns das unterschriebene Deckblatt per Hauspost zu.

Verfahren

Die eingegangenen Forschungsförderanträge werden in einem mehrstufigen Verfahren gemäß den genannten Kriterien begutachtet.

  • Stufe 1: deutschsprachige Antragsskizze (max. sechs Seiten) mit englischsprachigem Abstract
  • Stufe 2: Kurzvortrag vor der FiF-Kommission. Kommt es zu einer Direktbewilligung (möglich bei Anträgen bis 60.000 Euro und mit einer Laufzeit bis zu 12 Monaten) muss die Projektskizze aktualisiert und unterschieben eingereicht werden.
  • Stufe 3: Vollantrag nach Aufforderung gemäß den DFG-Hinweisen zur Beantragung einer Sachbeihilfe. Für Anträge bis 90.000 Euro und mit einer Laufzeit bis zu 24 Monaten.
  • Stufe 4: Bewilligung

Beratungsrunden der Bewilligungskommission mit Antragstellenden sind nach einer Vorauswahl vorgesehen. Die FiF-Kommission behält sich vor, die Anträge durch externe Gutachter prüfen zu lassen. Bei Anträgen, die eine Gesamtsumme von 60.000 Euro überschreiten (maximale Summe: 90.000 Euro), wird in jedem Fall eine externe Begutachtung durchgeführt. Dies erfordert die Erstellung eines Vollantrags. Bei der Begutachtung gelten die Grundsätze der DFG.

Externe Forscher und Forschungseinrichtungen

Externe Forscherinnen und Forscher sowie Gastprofessorinnen und Gastprofessoren an der TU Darmstadt sind nicht antragsberechtigt. Mittel können nicht an externe Einrichtungen oder Kooperationspartner ausgeschüttet werden.

Vollantrag

Die Vollantragstellung orientiert sich an den Hinweisen der DFG zur Beantragung einer Sachbeihilfe. Die Arbeitssprache (Deutsch/Englisch) soll den Gepflogenheiten der kooperierenden wissenschaftlichen Disziplinen entsprechen. Vollanträge bis zu einer Antragssumme von 90.000 Euro sollen maximal achtzehn Seiten umfassen. Zur Begutachtung von Anträgen, die eine Gesamtantragssumme von 60.000 Euro überschreiten, werden auf jeden Fall externe Gutachter hinzugezogen. Bei der Begutachtung gelten die Grundsätze der DFG. Mit den externen Gutachtern wird eine Geheimhaltungsvereinbarung geschlossen. Der Vollantrag muss unterschrieben eingereicht werden. Bitte verwenden Sie digitale Unterschriften oder senden Sie uns das unterschriebene Deckblatt per Hauspost zu.

Förderzeitraum und -summen

Gefördert werden können zeitlich begrenzte, einjährige oder in besonderen Fällen zweijährige Vorhaben. Im Sinne eines Anschubs von Neuem und zur Bildung von Forschungskernen werden kleinere Projekte bis 60.000 Euro im ersten Jahr bevorzugt gefördert. Die Fördersumme beträgt insgesamt maximal 90.000 Euro.

Fristen

Anträge, die nach Ablauf der Einreichungsfrist eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Sind im Projektantrag Untersuchungen am Menschen vorgesehen, ist die Bewilligung und die Freigabe der Mittel an einen positiven Bescheid der Ethikkommission der TU Darmstadt gebunden.

Um Verzögerungen zu vermeiden, wird empfohlen, den formlosen Antrag an die Ethikkommission parallel zum Vollantrag zu stellen. Das Votum der Ethikkommission ist der FiF-Kommission vorzulegen.

Sollten Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit des Projekts mit der Zivilklausel der TU Darmstadt bestehen, wird empfohlen, auch hierzu eine Bewertung durch die Ethikkommission einzuholen und der FiF-Kommission vorzulegen.

Jedes Projekt erhält eine eindeutige Kennzeichnung bestehend aus dem Jahr und einer laufenden Nummer (z.B 2018#15). Diese ist bei jedem Schriftwechsel anzugeben.

Die bewilligte Laufzeit des Projektes ergibt sich aus dem Bewilligungsschreiben. Die bewilligten Mittel stehen nur für den Bewilligungszeitraum zur Verfügung. Wird das Projekt nicht innerhalb der im Bewilligungsschreiben zugesagten Laufzeit abgeschlossen, soll spätestens ein Monat vor dem Ende der zunächst vorgesehenen Laufzeit ein schriftlicher Antrag auf “kostenneutrale Laufzeitverlängerung” an das FiF gesendet werden (E-Mail an fif@fif.tu…). In diesem muss begründet werden, warum das Projekt nicht in der ursprünglich bewilligten Laufzeit beendet werden kann. Ob die Laufzeit verlängert wird, entscheidet die FiF-Kommission nach einer Prüfung im Einzelfall. Es können keine Mittel über den Bewilligungszeitraum hinaus verbucht oder abgerechnet werden.

Mittelzuweisung

Wegen der Einrichtung eines 401er Projektes (Landesmittel) und Zuweisung der Mittel setzen Sie sich bitte mit dem Dezernat III, Frau Denise Bechtel (Tel. 24362; denise.bechtel@tu-…), in Verbindung und beantragen Sie eine Projektnummer. Grundsätzlich wird nur eine Projektnummer pro Projekt vergeben. Alle anderen Projektbeteiligten können sich einen Zugang zum Kontoauszug (Dezernat III) und die Unterschriftsberechtigung einrichten lassen.

Mittelverwendung

Die Mittelverwendung hat entsprechend der Bewilligung zu erfolgen. Mittel können ausschließlich im Bewilligungszeitraum (es gilt das Rechnungsdatum) abgerechnet werden. Das Rechnungsdatum darf weder vor noch nach dem Bewilligungszeitraum liegen. Die Projektlaufzeit (ggf. inklusive bewilligter Verlängerung) entspricht dem Ausgabenzeitraum.

Gegenseitige Deckungsfähigkeit

Die Mittel sind gegenseitig deckungsfähig. Die Ansätze der Ausgabearten Personal und Sachmittel können sich gegenseitig verstärken (Umdisposition), soweit es dem Vorhaben dient. 10% von der Gesamtsumme können, ohne vorherige Rücksprache mit der FiF-Kommission, von jeder Ausgabeart zur anderen umdisponiert werden. Wird eine Umdisposition vorgenommen, so muss deren Berechnung im Verwendungsnachweis festgehalten und begründet werden. Bei der Verwendung sind die Bestimmungen zur Mittelverwendung von Landesmitteln zu beachten. Eine Überziehung der Mittel ist grundsätzlich nicht möglich und muss ggf. durch andere Landesmittel ausgeglichen werden. Auf das Recht zur Prüfung der Mittelverwendung wird hingewiesen.

Personalmittel

Personalmittel dürfen nur entsprechend den Regelungen zur Verausgabung von Landesmitteln verwendet werden. Bitte wenden Sie sich bei konkreten Fragen an die Personalabteilung. Berechnungsgrundlage sind die jeweils aktuellen im Intranet hinterlegten durchschnittlichen Personalsätze (brutto) der TU Darmstadt. Hierzu zählen wissenschaftliches Personal, wissenschaftliche Hilfskräfte sowie studentische Hilfskräfte.

Sachausgaben

  • Reisekosten: Diese können als solche beantragt werden.
  • Materialkosten: Diese schließen Verbrauchsgüter und Kleinmaterialien ein, die einen direkten Bezug zum Projekt aufweisen müssen. Es wird davon ausgegangen, dass Standardgeräte im Fachgebiet zur Verfügung stehen oder darüber beschafft werden können.
  • Sonstige Kosten: Druckkosten z.B. müssen immer in einem direkten Bezug zum Projekt stehen. Kosten für die Anschaffung von Literatur können nur in einem begründeten Ausnahmefall beantragt werden. Es wird davon ausgegangen, dass die nötige Fachliteratur aus vorhandenen Arbeitsmitteln im Fachgebiet beschafft werden kann. Druckkostenzuschüsse für Publikationen können nicht gewährt werden.

Rechnerischer Verwendungsnachweis

Nach Abschluss des Projektes ist spätestens ein Monat nach Ablauf der in der Bewilligung vorgesehenen Laufzeit, ein rechnerischer Verwendungsnachweis vorzulegen. Nach Ablauf des Förderzeitraums und Vorlage des Abschlussberichts dürfen Restmittel grundsätzlich nicht mehr in Anspruch genommen werden. Nicht verwendete Mittel müssen ggf. zurückgegeben werden.

Vorlage Verwendungsnachweis (Excel-Datei)

Die Schließung der Projektnummer erfolgt nach einer Prüfung des Verwendungsnachweises automatisch. Das Ergebnis der Prüfung geht Ihnen schriftlich zu.

Projektergebnisse sollen der FiF-Kommission in einem schriftlichen Abschlussbericht vorgelegt und zusätzlich in einer Präsentation vorgestellt werden. Diese Präsentation ersetzt nicht den Abschlussbericht. Dieser soll dem FiF bis spätestens einen Monat nach Beendigung des Projekts unaufgefordert zugehen (fif@fif.tu-…).

Das Normalverfahren sieht eine zusammenfassende Veröffentlichung auf der entsprechenden FiF-Webseite (FiF/Förderung/geförderte Projekte) vor. Diese ist mit dem Abschlussbericht einzureichen.

Eine Publikation in den einschlägigen fach-, themen- bzw. disziplinspezifischen Organen ist erwünscht und soll nach Möglichkeit auf den FiF-Webseiten (“Geförderte Forschungsprojekte”) zur Projektförderung dokumentiert oder verlinkt werden.

Sollte ein großes öffentliches Interesse an dem Projekt erkennbar sein, ist darüber hinaus die Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung mit dem FiF erwünscht.

Der Abschlussbericht (Word-Doc) ist ein Kurzbericht, der die Kriterien der FiF Kommission aufgreift und mithilfe der dafür vorgesehenen Vorlagen (Abschlussbericht und Verwendungsnachweis) erstellt werden muss.

Neben der Darstellung des Projektes muss er ein deutsch- und englischsprachiges Abstract enthalten, Ziele und Vorgehen beschreiben, die Ergebnisse darstellen, den rechnerischen Verwendungsnachweis und für die öffentliche Darstellung auf den Webseiten eine Zusammenfassung der Projektergebnisse enthalten.

Der Abschlussbericht muss nicht unterschrieben werden und ist dem FiF bis spätestens einen Monat nach Beendigung des Projekts unaufgefordert zuzusenden (fif@fif.tu…).

Bitte formulieren Sie die Ergebnisse in einer allgemeinverständlichen Sprache, sodass auch ein fachfremder Leser diese nachvollziehen kann. Im Fokus sollte eine konstruktiv-kritische Diskussion der Ergebnisse stehen. Was war das ursprüngliche Ziel? Welche Ergebnisse wurden erzielt? Welche Fragen bleiben offen?

Der Termin für Ihre Abschlusspräsentation (20-minütig mit anschließender Diskussion) im Rahmen einer FiF-Kommissionssitzung wird über die FiF-Geschäftsstelle vereinbart. Wir bitten um Zusendung der Vortragsfolien eine Woche vor dem vereinbarten Sitzungstermin und um Beantwortung der folgenden Fragen auf den letzten Seiten Ihrer Präsentation:

  • 1. Haben sich neue zukunftsträchtige Kooperationen ergeben?
  • 2. Sind die Projektziele erreicht worden?
  • 3. Was wurde zur Einwerbung einer Anschlussfinanzierung unternommen?
  • 4. Welche Publikationen sind aus dem Projekt hervorgegangen? Haben sich Ausgründungen, Patente usw. aus dem Projekt ergeben?
  • 5. Wie schätzen Sie die Rückkopplung der Ergebnisse in interdisziplinäre Lehransätze ein?
  • 6. Sonstiges

Rechnerischer Verwendungsnachweis

Nach Abschluss des Projektes ist spätestens ein Monat nach Ablauf der in der Bewilligung vorgesehenen Laufzeit, ein rechnerischer Verwendungsnachweis vorzulegen.

Eine Vorlage zur Erstellung des rechnerischen Verwendungsnachweises (Excel-Datei) finden Sie auf dieser Seite ganz unten in der Tabelle mit allen wichtigen Formularen.

Nach Ablauf des Förderzeitraums und Vorlage des Abschlussberichts dürfen Restmittel grundsätzlich nicht mehr in Anspruch genommen werden. Nicht verwendete Mittel müssen ggf. zurückgegeben werden.

FiF-Webseite

Die geförderten Projekte sind verpflichtet, Informationen zum Projekt für die Darstellung auf der FiF-Website zur Verfügung zu stellen. Wichtige Veröffentlichungen während oder nach Abschluss des Projektes sollten hier aufgeführt und/oder verlinkt werden.

Veranstaltungen

Sollte ein großes universitätsöffentliches Interesse an dem Projekt erkennbar sein, ist die Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung mit dem Forum interdisziplinäre Forschung erwünscht.

Poster zum Projekt

Aufgrund des hohen Interesses an den Projekten wird zu jedem Projekt ein Poster ausgestellt. Dieses sollte Kurzangaben zum Projekt (z. B. Motivation, Konzept, Ziele, Projektstruktur, Projektpartner, Kontaktinformationen) enthalten und mithilfe einer Vorlage im TU-Design erstellt werden. Bei gestalterischen und layouttechnischen Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Linda Theisinger-Reinartz unter -22136 (oder per Mail ).

1.) Interdisziplinarität entsteht im kooperativen Bezug auf Probleme, die sich nicht von einzelnen Disziplinen bearbeiten lassen. Kennzeichen der Interdisziplinarität ist also die problemorientierte Kooperation in Forschergruppen, die aus unterschiedlichen Disziplinen zusammengesetzt sind.

2.) Disziplinen stehen einander methodisch und in ihren Gegenständen verschieden nahe. Zwischen manchen Disziplinen besteht eine lange Kooperationstradition und zwischen manchen nicht. Insbesondere die Förderung der Kooperation einander fremder und/oder selten kooperierender Fächer ist strategisch interessant. Zu diesem Zweck wird pragmatisch zwischen “kleiner”, “mittlerer” und “großer” Interdisziplinarität unterschieden:

  • Kleine Interdisziplinarität ist die Kooperation von zwei oder mehreren (a) eng benachbarten oder (b) traditionell häufig zusammenarbeitenden Fächern.
  • Mittlere Interdisziplinarität ist die Kooperation von zwei oder mehreren Fächern, in welcher (a) Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Ingenieurinnen und Ingenieure oder (b) Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zusammenarbeiten.
  • Große [“Breite”] Interdisziplinarität ist die Kooperation von zwei oder mehreren Fächern aus Ingenieurs- oder Naturwissenschaften einerseits und Sozial- oder Geisteswissenschaften andererseits.

Beispiele zu Kooperationsmöglichkeiten können Sie unserer Aufstellung der bisher FiF-geförderten Projekte entnehmen.

Das universitätsinterne Förderprogramm Pioneer Fund hat zur Aufgabe, die Innovationsfähigkeit der TU Darmstadt zu steigern und bietet verschiedene Programmlinien. Ansprechpartner ist Herr Robert Heitzmann (heitzmann.ro@pvw.tu-…) Dezernat VI C.1. Hingewiesen sei auch auf andere bestehende Förderprogramme.

Mehr Informationen finden Sie auf unsere Seite zum Thema Förderung und den Webseiten der TU Darmstadt zum Thema Forschungsförderung.