2016

Geförderte Projekte 2016

1. The art of delivery: uptake into cells by controlled perturbation of the plasma membrane

Das Projekt ist ein erster Schritt zur Entwicklung einer Schlüsseltechnologie, um in Zukunft Krankheitsverläufe (wie z.B. bei Krebs) zunächst auf zellulärer Ebene besser zu verstehen und darauf aufbauend bewusst beeinflussen bzw. therapieren zu können. Es soll in diesem interdisziplinären Projekt versucht werden, 1) neue multifunktionale Applikatoren zu entwickeln und 2) Experimente durchzuführen, mit denen deren prinzipielle Funktion nachgewiesen werden kann.

Laufzeit: 01.2017 – 12.2017

Prof. Dr. M. Christina Cardoso
FB 10, Biologie

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jakoby
FB 18, Elektrotechnik und Informationstechnik

Dr. Henry d. Herence
FB 10, Biologie

Sönke Schmidt M.Sc.
FB 18, Elektrotechnik und Informationstechnik

Dr.-Ing. Martin Schüßler

FB 18, Elektrotechnik und Informationstechnik

2. CompLEx – Competitive-Collaborative-Exoskeleton. Konkurrierend-kooperative Einflussnahme von Mensch und Exoskelett auf ein kollektives Werkzeug

Ziel des Vorhabens ist die Fusion der ingenieurtechnischen Modellierung und Regelung eines Exoskeletts mit der humanpsychologischen Betrachtungsweise von Bewegungsplanung und Bewegungsdurchführung. Die Ergebnisse der geplanten Untersuchung sollen einen Beitrag zur Cognitive Science liefern.

Laufzeit: 01.2017 – 12.2017

Prof. Dr. Joachim Vogt
FB 3, Humanwissenschaften, Psychologie

Prof. Dr.-Ing. Helmut Schlaak
FB 18, Elektrotechnik und Informationstechnik

Projektbeteiligte: Dipl.-Ing.Markus Hessinger, Prof. Kalveram, Dimitri Penner

3. Entwicklung nanoporöser Polymermaterialien für adaptive photonische Kristalle

Im Fokus dieses Forschungsvorhabens ist die Erforschung der statischen und dynamischen Eigenschaften von Gasblasen und Flüssigkeitstropfen in nanoporösen, hochgeordneten Strukturen für optische Anwendungen. Dieses Vorhaben könnte eine neue Generation optischer Sensoren ermöglichen und neue Anwendungen z.B. im Bereich der optischen Fluid/Gas-Sensorik nach sich ziehen.

Laufzeit: 09.2016 – 02.2018

Prof. Dr. Steffen Hardt
FB 16, Maschinenbau

Dr.-Ing. Markus Gallei
FB 7, Chemie, INAPO

Projektbeteiligte: Tamara Winter M.Sc

4. Steuerung von Entwicklungsprozessen in 3-dimensionalen Stammzellkulturen mittels eines neuartigen Fluidik-Systems

Das enorme Potential von iPS-Zellen für die Medizin liegt in der Pluripotenz dieser Zellen begründet, d.h. ihrer Fähigkeit, praktisch alle Zellen des Körpers bilden zu können, und in der Tatsache, dass sie aus zugänglichen Körpergeweben hergestellt werden können. In diesem Projekt soll ein neuartiges Fluidik-System entwickelt und evaluiert werden, welches eine kontrollierte und reproduzierbare dreidimensionale Entwicklung von Gehirngewindeabschnitten aus induzierten pluripotenten Stamm (iPS)-Zellen erlaubt. Ziel ist es, „proof-of-principle“-Daten zu liefern.

Laufzeit: 02.2017 – 05.2020

Prof. Ulrike Nuber
FB 10, Biologie

Prof. Steffen Hardt
FB 16, Maschinenbau

Prof. Heinz Koeppl
FB 18, Elektrotechnik und Informationstechnik

5. Druckbare Biosensoren basierend auf Aptamer-Technologie für die breite Anwendung

Um die Verbreitung von Antibiotika in Lebensmitteln zu kontollieren und ggf. einzudämmen, ist es nötig, diese schnell, effizient und kostengünstig nachzuweisen. Das Projekt intendiert, Grundlagen für ein schnelles und effizientes Analyseverfahren zu schaffen, in welchem Aptamer-basierte Biosensoren entwickelt und über Drucktechnologien wie Inkjet oder Tiefdruck kostengünstig für die breite Anwendung hergestellt werden können. Aptamer-basierte Biosensoren können dann zum sensitiven Nachweis von Antibiotika eingesetzt werden.

Laufzeit: 01.05.2017 – 31.10.2018

Prof. Dr. Beatrix Süß | FB 10, Biologie

Prof. Dr. Edgar Dörsam | FB 16, Maschinenbau

Weitere Projektbeteiligte: N.N.

6. „SuBiTU“ Surface Biology Testing Unit: Entwicklung und Anwendung einer Prüfeinheit für Implantatoberflächen zur Analyse der Wechselwirkungen zwischen Oberflächen und biologischen Komponenten

Zur Versorgung von degenerativen und akuten Schädigungen des menschlichen Skelettsystems kommen routinemäßig Knochenimplantate zum Einsatz, die in 10% aller eingesetzten Implantate mit Komplikationen einhergehen. Das Projekt stellt sich der Herausforderung, die Expertise beider Disziplinen zu kombinieren und systematisch Implantatoberflächeneigenschaften mit biologischen „Readout“-Parametern zu korrelieren.

Laufzeit: 5.2017 – 04.2019

Prof. Dr.-Ing. Matthias Oechsner | FB 16, Maschinenbau

Dr. Bianca Bertulat | FB 10, Biologie

Weitere Projektbeteiligte: Markus König, M.Sc. | Anne Martin, M.Sc. | Julia Wellstein, B.Sc.