Forschungsprojekte allgemein

Interdisziplinäre Forschungsprojekte an der TU Darmstadt

Am 28.01.2016 fand zum ersten Mal an der TU Darmstadt der Tag der Interdisziplinarität statt. Neben einer Dauerausstellung im Karo 5 in der Stadtmitte zu den Themen Energie, Technik-Informatik und Mensch-Technik-Politik fand eine einwöchige Posterausstellung einer Vielzahl von Forschungsprojekten aus unterschiedlichen Bereichen der Universität im Foyer des Hörsaal- und Medienzentrums des Campus Lichtwiese statt. Diese Ausstellungen wurden am Tag der Interdisziplinarität von einigen Projekten durch Vorträge, Modelle, Simulationen oder Spiele ergänzt, so dass Interessierte auch in den gemeinsamen Austausch über Projekte treten konnten. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der Forschungsprojekte (Stand 28.01.2016), die nicht der FiF Forschungsförderung entsprungen sind und sich im Rahmen der Veranstaltung präsentiert haben.

Laufzeit: 2015 – 2019

AIPHES Poster FiF (Stand 01.2016)

Prof. Dr. Chris Biemann (TU Darmstadt)

Dr. Judith Eckle-Kohler (TU Darmstadt)

Prof. Dr. Anette Frank (Universität Heidelberg)

Prof. Johannes Fürnkranz (TU Darmstadt)

Prof. Dr. Iryna Gurevych (TU Darmstadt)

Dr. Christian Meyer (TU Darmstadt)

Prof. Dr. Michael Strube (Heidelberger Institut für Theoretische Studien)

Prof. Dr. Karsten Weihe (TU Darmstadt)

Altägyptische Kursivschriften Poster FiF (Stand 01.2016)

Prof. Dr. Petra Gehring (Institut für Philosophie)

Prof. Dr. Iryna Gurevych (UKP Lab)

Prof. Dr. Andrea Rapp (Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft)

Dr. Johannes Daxenberger (UKP Lab)

CEDIFOR Poster FiF (Stand 01.2016)

Prof. Dr. Petra Gehring (Institut für Philosophie)

Prof. Dr. Iryna Gurevych (UKP Lab)

Prof. Dr. Andrea Rapp (Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft)

Dr. Johannes Daxenberger (UKP Lab)

Ein interdisziplinäres Verfahrenzur Generierung komplexer genetischer Schaltkreise

Die Idee hinter CompuGene besteht in der Entwicklung konstruktiver Methoden zum Design komplexer genetischer Schaltkreise. Neue Zellfunktionen bieten umfangreiche Möglichkeiten, sei es aus wissenschaftlicher, medizinischer oder wirtschaftlicher Perspektive. Das Projekt folgt einem iterativen Designzyklus. Es beginnt mit der Bereitstellung biologischer Komponenten, die als Bauteile der genetischen Schaltkreise – die logischen Gatter – infrage kommen. Die anschließende Kombination der einzelnen Gatter führt zu Schaltkreisen, die in biologischen Modellsystemen implementiert werden. Für die quantitative Charakterisierung der Schaltkreise ist es notwendig, eine zuverlässige Messtechnik und Datenerhebung zu etablieren, die sich auf die Mikrofluidik und auf Hochdurchsatzverfahren stützen . Einher mit den experimentellen und messtechnischen Verfahren geht die Entwicklung von Berechnungsverfahren, die es erlauben, die genetischen Schaltkreise am Computer zu entwerfen und deren Verhalten vorherzusagen . Grundlage für die Berechnungsverfahren sind die zuvor experimentell erhobenen Datensätze. Ein wiederholtes Durchlaufen des Prozesses führt schließlich zur Optimierung des Gesamtsystems. Darüber hinaus ist dieser iterative Designzyklus als transdisziplinärer Methodenansatz Gegenstand wissenschaftsphilosophischer Reflexionen.

CompuGene Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Prof. Dr. Kay Hamacher (Fachbereich Biologie)

Prof. Dr. H. Ulrich Göringer (Fachbereich Biologie)

Prof. Dr. Felicitas Pfeifer (Fachbereich Biologie)

Prof. Dr. Beatrix Süß (Fachbereich Biologie)

Prof. Dr. Harald Kolmar (Fachbereich Chemie)

Prof. Dr. Barbara Drossel (Fachbereich Physik)

Prof. Dr. Reiner Hähnle (Fachbereich Informatik)

Prof. Dr. Steffen Hardt (Fachbereich Maschinenbau)

Prof. Dr. Heinz Köppl (Fachbereich Informations- und Elektrotechnik)

Prof. Dr. Alfred Nordmann (Institut für Philosophie)

DARIAH-EU ist eines von 48 Projekten auf der Roadmap des European Strategy Forum on Research Infrastruc- tures (ESFRI), das den Aufbau von Forschungsinfrastruk- turen im Europäischen Forschungsraum koordiniert. DARIAH-DE unterstützt die digitalen Geisteswissen- schaften durch Ressourcen, Tools und Services und fördert ihre europaweite Vernetzung. Forschungsdaten- archiv, Forschungswerkzeuge und Lehre und Weiter- bildung sind die zentralen Säulen.

DARIAH-DE entwickelt, mentoriert, bündelt und verzeichnet Werkzeuge und Services für ein breites Spektrum interdisziplinärer Forschungs- vorhaben, die in einem „Kooperativen Modell“ in den Betrieb der Infrastruktur eingebunden sind.

DARIAH-DE Digitale Forschungsinfrastruktur Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Im Laufe der rund 200jährigen wissenschaftlichen Beschäftigung mit antiken Städten Griechenlands wurdevor dem Hintergrund einer stark auf die Rezeption antiker Bauformen und Denkweisen angelegten Aneignung die Polis Athen als der Idealtypus einer antiken griechischen Stadt herausgebildet. Dabei wird angenommen, dassjede Stadt über ein bestimmtes Inventar von Bautypen mit Funktionen (Theater, Heiligtümer, Gebäude für politische Versammlungen und Magistrate) verfügte, welche in ihrer Summe überhaupt erst eine Stadt konstituierten. Erst die archäologische Feldforschung der letzten Jahrzehnte konnte nachweisen, dass die Prämisse, jede antike griechische Stadt weise dieses Inventar von Bautypen auf, falsch ist. Vielmehr ist die Varianz der Bautypen wesentlich größer, als bislang angenommen. Um deren Funktionen im einzelnen genau bestimmen zu können, ist nicht nur eine exakte archäologische Befundaufnahme von Nöten, sondern auch die Heranziehung epigraphischer und literarischer Quellen, welche die Rekonstruktion des realen Lebens ermöglicht. Erst diese althistorisch zu kontextualisierenden Quellen erlauben Aussagen darüber, welche sozialen Gruppen die Gebäude, Plätze und Wege auf welche Weise genutzt haben und inwiefern gerade durch die sozialen Praktiken Urbanität als heterogene Lebenspraxis konstituiert wurde. Das Projekt basiert auf der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den Fachgebieten Klassische Archäologie und Alte Geschichte; es leistet einen Beitrag zum Forschungsfeld Stadtforschung und verknüpft auf innovative Weise archäologische Feldforschung, bautechnische Re- konstruktionsverfahren und hermeneutische Quellenkritik.

Die antike griechische Stadt Poster FiF (Stand 01.2016)

Prof. Dr. Elke Hartmann, FB 02, Alte Geschichte

Prof. Dr. Franziska Lang, FB 15, Klassische Archäologie

Dr. Marion Bolder-Boos, FB 15, Klassische Archäologie

Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg, FB 15, Klassische Archäologie

Elwira Janus, FB 15, Klassische Archäologie

Sven Page, FB 02, Alte Geschichte

Algorithmen zum automatischen Tagging mittelalterlicher Handschriften

eCodicology nutzt den Fundus des digitalisierten mittelalterlichen Bestandes von rund 500 Handschriften aus der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier, der im Projekt „Virtuelles Skriptorium“1 mit bibliographischen Metadaten erschlossen wurde. Ziel von eCodicology ist die Entwicklung, Erprobung und Optimierung neuer informationstechnologischer Algorithmen, die makro- und mikrostrukturelle Layoutmerkmale der Handschriftenseiten automatisch erkennen und in den Metadaten als XML gemäß den TEI-Richtlinien ablegen. Auf dieser Datenbasis aufbauend können für viele geisteswissenschaftliche Disziplinen relevante Fragen nach Schreibercorpora, Schreibschulen, Handschriftenbezügen, Provenienzen und Ähnlichem auf empirischer Basis analysiert werden, der „subjektive“ Blick des Kodikologen kann dadurch „objektiviert“ werden. Äußere Merkmale der Handschriften, die durch Bildverarbeitung und Mustererkennungsprozesse bestimmt werden können und deren statistische und qualitative Auswertung helfen kann, Handschriftengruppen nach Provenienz, Schreiberhänden oder Skriptorien zu identifizieren, sind unter anderem Seitengröße, Schriftraum, Spaltenzahl, verschiedene graphische Elemente und die Verhältnisse von Text- zu Bildraum. Die Messergebnisse werden in XML-Dateien mit den entsprechenden Bilddaten im TextGrid Repositorium2 langzeitarchiviert. Der in einem kooperierenden Projekt entwickelte Webdienst CodiLab3 erlaubt, die identifizierten Bildbereiche mit einer kodiko- logischen Ontologie zu verknüpfen und Fehler zu korrigieren; so lassen sich die Resultate terminologisch exakter bestimmen. Das in eCodicology entwickelte Werkzeug CodiVis gibt in einem radialen Baumdiagramm einen schnellen Überblick über alle vermessenen Handschriften und stellt in einem parallelen Koordinatensystem die Verteilung der verschiedenen Layoutmerkmale dar. CodiVis wird ab 2016 von DARIAH-DE4 zur Verfügung gestellt werden.

eCodicology Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Prof. Dr. Andrea Rapp (Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft)

Beiträge zum Ausgleich technikinduzierter Konflikte und zur wissenschaftlich-technischen Unterstützung kooperativer Problemlösungen

Friedenssicherung Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Prof. Alfred Nordmann (Institut für Philosophie)

Dipl. Soz. Jens Geisse

Laufzeit: 2013 – 2017

Im Projekt werden hermeneutische Textanalysen (bioethische Theoriebildung), zeitgeschichtliche Quellenrecherche und sozialwissenschaftliche Methoden – Interviews mit Zeitzeug_innen (deutsche und in der Schweiz arbeitende Bioethiker_innen „der ersten Stunde“) – verbunden. Das Archiv mit Tonaufnahmen umfasst derzeit 57 ca. zweistündige Hintergrundgespräche – ein Textkorpus von ca. 1.000.000 Mio. Wörtern..

Geschichte Bioethik Deutschland Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Prof. Dr. Petra Gehring (Institut für Philosophie)

PD Dr. Günter Feuerstein, Universität Hamburg – Soziologie

Interdisciplinary Research Excellence

Topics and Research Activities of the Graduate School of Computational Engineering

GSC CE Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

iGEM ist ein Wettbewerb für Studierende, bei dem selbst gewählte Problemstellungen über biologische Lösungswege bearbeitet werden sollen.
Obwohl der Fokus auf der Biologie liegt, ist es enorm wichtig Teammitglieder verschiedener Disziplinen zu vereinen. Das Ziel ist die Entwicklung von „biologischen Maschinen“, die beispielsweise helfen umweltbelastenden Müll abzubauen und unschädlich zu machen [siehe Projekt 2012] oder tödliche Gifte von Schimmelpilzen aufzuspüren [siehe Projekt 2013].
Dafür werden Mechanismen, die sich in der Natur entwickelt haben, zum Beispiel in Bakterien übertragen und kombiniert. Ähnlich wie bei einer Züchtung, wird die Ausbildung bestimmter Merkmale unterstützt, die die angesprochenen Anwendungen ermöglichen.

iGem- Building with lights Poster FiF (Stand 2015)

Projektseite deutsch und Projektseite englisch

Prof. Dr. Heribert Warzecha

Laufzeit: 2006 – 2015

    • Spannungsfeld von Technik (als materielles Dispositiv) und
    • Raum (als Komplex von Relationen)
    • Erstellung einer interdisziplinären Topologie der Technik
    • Entwicklung eines raumtheoretischen Rahmenwerks der Analyse durch innovative, interdisziplinäre Fallstudien

Interdisziplinäres DFG Graduiertenkolleg Topologie der Technik Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Prof. Dr. Alejandro Buchmann (Fachbereich Informatik)

Ph. D. Donna Drucker

Prof. Dr. Petra Gehring (Institut für Philosophie)

Prof. Dr. Mikael Hård

Prof. Dr. Christoph Hubig (Institut für Philosophie)

Prof. Dr. Uwe Klingauf

Prof. Dr. Kristof Van Laerhoven

Prof. Dr. Martina Löw

Prof. Dr. Jochen Monstadt

Prof. Dr. Andrea Rapp

Prof. Dr. Rudi Schmiede

Prof. Dr. Dieter Schott

Prof. Dr. Josef Wiemeyer (Institut für Sportwissenschaft)

Fachübergreifende Lehre, Forschungsimpulse, Wissenstransfer

Die interdisziplinären Studienschwerpunkte (iSPs) stellen an der TU Darmstadt ein einzigartiges Angebot im Bereich interdisziplinärer Lehre dar und bieten die Möglichkeit der intensiven Auseinandersetzung mit einer großen Vielfalt von Themenfeldern. Unsere Ziele sind den Studierenden interdisziplinäre Schlüssel- und Fachkompetenzen für Studium und Beruf zu vermitteln, sowie das Vertrauensverhältnis zwischen Lehrenden aus verschiedenen Fachbereichen zu stärken, um neue Synergien für Forschung, Lehre und Wissenstransfer zu schaffen. Als besonders fruchtbar für die Aufwertung bestehender Studienangebote erweist sich das Themenfeld „Forum Nachhaltigkeit“, das gemeinsam von den drei iSP gestaltet wird. Mit jährlichen Vorlesungsreihen und dem Seminar zur Nachhaltigkeitsdiskursen bietet es Raum für die Entstehung gemeinsamer Themenimpulse und Projektideen, die sich über die Forschung wieder in der Lehre niederschlagen können.

Interdisziplinäre Studienschwerpunkte Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Prof. Liselotte Schebek (FB 13)

Prof. Peter Euler (FB 3)

Prof. Jens Steffek (FB 2)

Prof. Alfred Nordmann (FB 2)

Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen und –projekte (Humanwissenschaften, Biologie, Informatik & Maschinenbau)

  • Angebot von fachübergreifenden und forschungsnahen Lehrveranstaltungen und –projekten
  • Beseitigung von strukturellen Schwierigkeiten (z. B. bzgl. Angebot/Nachfrage und Anerkennung)
  • Bereitstellung eines möglichst nachhaltigen und transparenten Angebots für Studierende

MotASys Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Beteiligte Gruppen:

FB03 Humanwissenschaften – Forschungsgruppe Arbeits- und Ingenieurpsychologie, Lauflabor (Sportbiomechanik)

FB10 Biologie – Systemische Neurobiologie

FB16 Maschinenbau – Institut für Mechatronische System im Maschinenbau

FB20 Informatik – Fachgebiete Simulation, Systemoptimierung und Robotik und Intelligente Autonome Systeme

Das Digitale Familiennamenwörterbuch Deutschlands (DFD) als Forschungsprojekt von Onomastik/Linguistik, Computerphilologie & Informatik

Das Digitale Familiennamenwörterbuch Deutschlands (DFD) hat sich zum Ziel gesetzt, erstmals den aktuellen Familiennamenbestand Deutschlands von etwa 850.000 verschiedenen Namen zu erfassen. Das Online-Nachschlagewerk erklärt Bedeutung, Herkunft und Verbreitung der einzelnen Namen, wobei auch fremdsprachige berücksichtigt werden. Erarbeitet wird das DFD in Kooperation zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Technischen Universität Darmstadt.

Namenforschung Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Natur und Staat Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Alexandra Núñez

Malte Gerloff

Erik-Lân Do Dinh

Andrea Rapp

Petra Gehring

Iryna Gurevych

Arbeit und Gesundheit. Durch Beteiligung zu einem nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsschutz

PARGEMA Poster FiF (Stand 01.2016)

Prof. Dr. Ulrich Brinkmann (Fachbereich 2 Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften)

Dr. Karina Becker (Fachbereich 2 Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften)

The main topic of the PhD program is knowledge discovery in the vast amount of scientific literature ubiquitously available on the Web. This research employs methods of intelligent identification and analysis of structures in scientific texts on all scales, enabling completely new and unforeseen forms of access to scientific information.

The underlying data is represented by full texts of publications together with their manifold connections via citations, authors and the linguistic and semantic knowledge extracted from the texts.

Our goals require intensive research on data- und text-mining methods and their application to unstructured scientific information and historical corpora. The methods are for example applied to querying, indexing, discovering and preparing knowledge on the web. Implicit knowledge contained in scientific literature is thus tapped and rendered usable.

The research program “Knowledge Discovery in Scientific Literature” focuses on the educational research as the target domain. To this end, we use the data collected at the German Institute for Educational Research (DIPF) and TUDA. We closely cooperate with the users of the developed innovative technology and humanities researchers.

KDSL Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Dr. Sabine Bartsch (Literary Studies, English Linguistics)

Prof. Dr. Chris Biemann (Computer Science, Language Technology)

Dr. Judith Eckle-Kohler (Computer Science, Ubiquitous Knowledge Processing)

Prof. Dr. Johannes Fürnkranz (Computer Science, Knowledge Engineering)

Prof. Dr. Petra Gehring (Philosophy, Language and Technical Philosophy)

Prof. Dr. Iryna Gurevych (Computer Science, Ubiquitous Knowledge Processing)

Prof. Dr. Nina Janich (Literary Studies, German Linguistics)

Prof. Dr. Andrea Rapp (Literary Studies, Digital Philology)

Prof. Dr. Karsten Weihe (Computer Science, Algorithmics)

Ziel des Projektes war es, ein anspruchsvolles Verständnis von Autonomie und Kontrolle bei Mensch-Technik-Interaktionen (MIT) herzustellen, das es ermöglicht, auch zuküntiige, innovative Interaktionsformen zu erklären und mögliche Grenzverschiebungen und Wandlungsprozesse zu berücksichtigen. Hierfür wurde das komplexe Theoriefeld von Autonomie und Kontrolle übersichtlich aufbereitet und strukturiert, sodass Wissens- und Forschungsbedarfe sichtbar werden. Klare Konzepte, Definitionen sowie handhabbare Dimensionen von Autonomie und Kontrolle in MIT dienen dabei als wesentliche Orientierungshilfen sowohl der Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierter Forschung. Die Erarbeitung einer dimensionsorien8erten Struktur der Konzepte Autonomie und Kontrolle trägt dazu bei, Forschungslücken im Kontext von MIT aufzudecken. Ermöglicht wird dies durch die Darstellung und Systematisierung der gegenwärtgen Konzepte von Autonomie und Kontrolle in einem Dimensionsraster, das gleichzeitig eine übersichtliche Verortung von MIT ermöglicht. Die Projektergebnisse sind anschlussfähig an zahlreiche Forschungslinien der TU Darmstadt, derzeit insbesondere an die zu etablierende Cognitive Science.

Projektlinie Neue Mensch-Technik-Relationen Poster FiF (Stand 01.2016)

Dr. Bruno Gransche, Fraunhofer ISI Karlsruhe

Prof. Dr. Christoph Hubig (FB 2)

Dr. Suzana Alpsancar (FB 2)

Dr. Sebastian Harrach,Ubiquitous Knowledge Processing Lab, TU DA

Dr. Eduarda Shala, ISI

Scientific Communication Research Poster FiF (Stand 01.2016)

Prof. Dr. Nina Janich (Institut für Sprach- und Literaturwiss.)

Dr. Nina Kalwa

Dr. Lisa Rhein

Maike Kern

Ewa Kanai

Christiane Stumpf

Im Werkzeugmanagement bestehen große Optimierungspotentiale, da innerhalb der Unternehmen Anzahl und Verschleißzustand der eingesetzten Werkzeuge unbekannt ist. Dieser Mangel an Transparenz führt zu hohen Kosten, da Werkstücke durch ein verschlissenes Werkzeug irreparabel beschädigt werden können oder Werkzeuge zu früh als verschlissen eingestuft und entsorgt werden. Im Fokus des Projekts stehen die Überwachung von Zerspanungsprozessen und die Gewinnung aussagekräftiger Daten bzgl. der Werkzeuglebensdauer. Zur Realisierung dieses interdisziplinären Vorhabens kooperieren die Fachgebiete „Integrierte Elektronische Systeme“ (IES) aus der Elektro- und Informationstechnik und „Produktion, Technologie, Werkzeugmanagement“ (PTW) aus dem Maschinenbau mit namhaften Projektpartnern.

SmartTool Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Kim-Carolin Landfried (Fachbereich Maschinenbau)

Klaus Hofmann (Fachbereich Maschinenbau)

Welche Geräuschanteile beeinflussen die Wahrnehmung von Getriebegeräuschen und wie sehr tragen sie zur empfundenen Lästigkeit des Geräusches bei? Einfluss von Serienstreuung, Fehlschliff oder Zahnradschäden auf die psychoakustische Wahrnehmung? Können (relativ einfach durchführbare) Körperschall- messungen die (deutlich aufwendigeren) Luftschallmessungen ersetzen?

Getriebegeräusche Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Dr.-Ing. Joachim Bös (Fachbereich Maschinenbau)

Prof. Wolfgang Ellermeier, PhD (Fachbereich Psychologie)

Wir leben in technisierten Räumen. Sie strukturieren unser Handeln, werden ihrerseits aber auch durch Technik verändert. Wie es keine Räume ohne Technik gibt, muss Raumforschung antworten auf Herausforderungen durch Technik und Techniktheorie. Der „spatial turn“ blieb solche Antworten schuldig. Generell fehlt eine Raumtheorie, die Medialität, Praktiken und Materialität angemessen erfasst. In der Arbeit an technischen Fallbeispielen wiederum werden komplexe Infrastrukturprobleme und Machtbeziehungen disziplinär verkürzt. Dies soll nicht so bleiben. Wir stellen gemeinsam erarbeitete theoretische Ansätze, neue methodische Zugänge und exemplarische Lösungsideen vor.Vom leeren Raum zum Relationengefüge, vom bloßen Konstrukt zum Dispositiv: Topologie der Technik!Raum ist immer konzeptualisierter Raum. Konzeptualisierte Räume sind viele. Faktisch durchdringen, ergänzen, stören sie einander. Dabei dominieren bestimmte Funktionen. Hier setzte die Arbeit an: Unsere Forschungsprojekte untersuchten beispielhaft Wahrnehmungs- und Orientierungsräume, Bewegungsräume, Kommunikations- und Diskursräume, Aktions- und Simulationsräume, Möglichkeitsräume, Wissensräume, Experimentalräume, Regierungsräume, Sicherheitsräume, Konsumräume, Transport-, Transformations- und Speicherräume.* Wir haben diese Räume unter dem Gesichtspunkt ihrer topologischen Verfasstheit betrachtet. Materielles lieferte nicht die Maße. Das heißt: Wir folgten keinem absoluten oder (in schlechter Alltagsnähe) quasi-objektiven, sondern einem relationalen Raumkonzept.

Topologisches Manifest Poster FiF (Stand 01.2016)

Projektseite

Graduiertenkolleg Topologie der Technik