Mensch und Maschine

Das Verhältnis von Mensch und Maschine steht durch technische Entwicklungen in verschiedenen Bereichen vor neuen Herausforderungen. Probleme des Lernens bei Menschen und Robotern werfen nicht nur die Frage auf, was beide Seiten voneinander lernen können und wie sie sich beeinflussen, bzw. wie computergestützte Techniken – zum Beispiel in der Prothetik – zur Anwendung kommen können, um Defizite menschlicher Leistungsfähigkeit auszugleichen. Die Entwicklung sogenannter „kollaborativer Roboter“ und der geplante Einsatz assistierter Fahrsysteme in Automobilen ist verbunden auch mit grundlegenden rechtlichen Problemen und Fragen (etwa des Haftungs- und Schuldrechts). Darüber hinaus stellen sich philosophische und ethische Fragen – nach den Konsequenzen für das menschliche Selbstverständnis und menschlicher Selbstwahrnehmung, nach der Verteilung von Autonomie und Kontrolle, nach der Verantwortung und damit grundsätzlich nach ethischen Standards im Verhältnis von Mensch und Technik. Das Thema betrifft Informatik, Biomechanik, Chemie, Biologie, Ingenieurwissenschaften, Philosophie, Jurisprudenz und Humanwissenschaften gleichermaßen und wird vom FiF in verschiedenen Veranstaltungsformaten akzentuiert werden.

Zum Thema „Autonomes Automobil und Recht“ fand ein FiF-Forum mit Podiumsdiskussion am 10. Dezember 2015 statt.

Gastreferent: Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf (Universität Würzburg, Leiter der Forschungsstelle RobotRecht).

Zum Thema Mensch & Maschine fand am 8. und 9. März 2016 im Lichtenberg-Haus der TU Darmstadt eine FiF-Tagung statt.

Users’ Body Experience and Human-Machine Interfaces in (Assistive) Robotics – URoBody. Erstes Treffen Technische Universität Darmstadt Germany June 13th – 15th 2016