Kreativität

Kreativität an der Universität?

Anspruchsvolle Forschung ist kreative Forschung. Doch was genau zeichnet Kreativität aus? Und was sind Bedingungen ihrer Möglichkeit? Wo Neues in die Welt (auch die Welt der Wissenschaft) kommt, bedarf es zweifellos kreativer Köpfe. Es braucht aber auch Strukturen und Institutionen, die kreativen Anstrengungen Einzelner entgegenkommen und diese fördern. Kreativität, so lautet eine Einsicht der jüngeren Kreativitätsforschung, ist nicht auf die Leistung eines singulären Ich zu reduzieren. Sie ist angewiesen auf ein entsprechendes Umfeld oder Milieu – der Einzelne kann nur dann seine Kreativität entfalten, wenn ihn institutionelle Kontexte nicht behindern, oder positiv gewendet: ihn unterstützen. „Creativity in Context“ (Teresa Amabile) lautet die einschlägige Devise. Lässt sich Kreativität mithin auch „organisieren“ und gestalten – und, wenn ja, wie? Gibt es Kreativität nicht nur in, sondern auch von Organisationen – Unternehmen wie auch Universitäten? Oder bedürfen wir vielmehr alternativer Strategien wider „Überhitzungen des Kreativitätsdispositivs“ (Andreas Reckwitz)?

Veranstaltungen

1.12.2017 FiF Workshop Entwerfen/Erfinden
30.11.2017 FiF Forum Entwerfen/Erfinden
12.10.2016 FiF Workshop Kreativität
11.10.2016 FiF Forum Kreativität