Kreativität

Kreativität an der Universität?

Anspruchsvolle Forschung ist kreative Forschung. Doch was genau zeichnet Kreativität aus? Und was sind Bedingungen ihrer Möglichkeit? Wo Neues in die Welt (auch die Welt der Wissenschaft) kommt, bedarf es zweifellos kreativer Köpfe. Es braucht aber auch Strukturen und Institutionen, die kreativen Anstrengungen Einzelner entgegenkommen und diese fördern. Kreativität, so lautet eine Einsicht der jüngeren Kreativitätsforschung, ist nicht auf die Leistung eines singulären Ich zu reduzieren. Sie ist angewiesen auf ein entsprechendes Umfeld oder Milieu – der Einzelne kann nur dann seine Kreativität entfalten, wenn ihn institutionelle Kontexte nicht behindern, oder positiv gewendet: ihn unterstützen. „Creativity in Context“ (Teresa Amabile) lautet die einschlägige Devise. Lässt sich Kreativität mithin auch „organisieren“ und gestalten – und, wenn ja, wie? Gibt es Kreativität nicht nur in, sondern auch von Organisationen – Unternehmen wie auch Universitäten? Oder bedürfen wir vielmehr alternativer Strategien wider „Überhitzungen des Kreativitätsdispositivs“ (Andreas Reckwitz)?

Das sind Fragen, auf die ein Forum und ein Workshop Antworten suchen, die das Forum interdisziplinäre Forschung am 11. und 12. Oktober 2016 veranstaltet. Gastreferenten_innen sind Prof. Dr. Rainer M. Holm-Hadulla (Universität Heidelberg), Dr. Dieter Lederer (Ludwigsburg), Prof. Dr. Jörg Sydow (FU Berlin), Prof. Dr. Sandra Ohly (Universität Kassel) und Julia Wandt (Universität Konstanz).

Kreativität – FiF Forum und Workshop am 11. Und 12. Oktober 2016

FiF Forum Kreativität: 11. Oktober 2016 von 16:00 bis 18:00 Uhr Öffentlicher Vortrag mit Respondenz und Diskussion im Vorlesungssaal der ULB S1|20 Untergeschoss

FiF Workshop Kreativität: 12. Oktober 2016 von 9:00 bis 14:00 Uhr im Uhrturm Hörsaal 171 Gebäude S2 |08, Hochschulstraße 4