Digital Humanities

Digital Humanities

Der Schwerpunkt „Digital Humanities“ setzt den bisherigen Themenschwerpunkt „Bildungsinformatik“ mit neuen thematischen Akzentuierungen fort. Die Digitalisierung stellt gerade auch die Geisteswissenschaften („Humanities“) vor neue Herausforderungen und verändert die wissenschaftliche Recherche- und Publikationstätigkeit. Digitalisierte Textcorpora müssen mit Sinn und Verstand erschlossen werden, sollen sie mehr und anderes sein als bloße Textmassen. So gilt es – in der Kooperation von Informatik, Sprachwissenschaft und Philosophie – Verfahren der Wissensverarbeitung und der Diskursanalyse im Blick auf digitalisierte Textcorpora zu entwickeln. Im Visier der Forschung sind aber auch kognitive Systeme, die Entscheidungsprozesse in verschiedenen Bereichen – Medizin, Finanzen, Politik – zu unterstützen vermögen. Das FiF wird diese Forschungsaktivitäten durch eine Reihe von Workshops begleiten. Ein erster Workshop widmet sich dem Thema „Computerassistierte Annotation textueller Phänomene“.

Journalismus trifft Informationsforschung

Unter dem Motto “Journalismus trifft Informatikforschung” ludt das Graduiertenkolleg AIPHES am 11. November 2016 in Kooperation mit dem Forum für interdisziplinäre Forschung (FiF) der TU Darmstadt führende Expert_innen aus Redaktion und Journalismus ein, um mit Promovierenden und assoziierten Forschenden neue Anknüpfungspunkte zu identifizieren, die sich von der Forschung (in der automatischen Sprachverarbeitung) zur Anwendung im Journalismus ergeben.

weitere Informationen

Computerassistierte Annotation textueller Phänomene

Am 06. November 2015 im Georg Christoph Lichtenberg-Haus in Darmstadt veranstalten die Fachgebiete Ubiquitäre Wissensverarbeitung (Informatik), Computerphilologie und Philosophie zusammen mit dem Forum interdisziplinäre Forschung der TU Darmstadt (FiF) diesen Workshop.

weitere Informationen

Bisherige Veranstaltungen zum Thema Bildungsinformatik

Der bisherige Schwerpunkt Bildungsinformatik hatte das Ziel, verschiedene Forschungsfelder an der TU Darmstadt zu etablieren und systematisch zu erschließen. Dazu dienten verschiedene Workshops, die das FiF in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Informatik und dem Deutschen Institut für pädagogische Forschung (DIPF) veranstaltet hat.

Text als Werkstück : Wege zu einer computerunterstützten Überarbeitung von deutschen Texten

16. Juni 2014 in den Frankfurter Räumen des DIPF : Vierter Workshop

Digital Perspectives on Language in Education

17. Februar 2014 : Dritter Workshop

Virtualisierung von Bildungsprozessen

09. Juli 2013 : Zweiter Workshop

Knowledge Discovery: Intelligente Recherche in Fachliteratur für die Bildungsforschung

02. August 2012 : Erster Workshop

Allianz für Bildungsinformatik

10. Mai 2012 : Auftakt der Kooperation

Was ist Bildungsinformatik?

Der Begriff der Bildungsinformatik ist eine Neuprägung in Analogie zu bekannten Begriffen wie Medizinische Informatik, Bioinformatik etc. Die Bildungsinformatik beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen, den Mitteln und Methoden sowie mit der Anwendung von IT-basierten Werkzeugen auf bildungswissenschaftliche Fragestellungen. Dazu gehört das automatisierte Auffinden, die computergestützte Erstellung, die inhaltliche Erschließung, die Aufbereitung und die Präsentation der bildungsrelevanten Inhalte und Forschungsdaten für ein breites Spektrum an Zielgruppen: Bildungsforscher_innen, Lernende, Eltern, (angehende) Lehrer_innen und Entscheidungsträger_innen im Bildungsbereich.

Aktuelle Pressemeldungen zum Thema