Akademisches Viertel

Das Akademische Viertel

Plakat der aktuellen Veranstaltungen
Plakat der aktuellen Veranstaltungen

Das „Akademische Viertel“ im Sommersemester 2018

Jetzt schon im zwölften Semester treffen sich alle zwei Wochen Angehörige der Universität, um sich über Herausforderungen im Forschungsalltag an einer Technischen Universität auszutauschen.

Ein paar feste Regeln schaffen den Rahmen für ansonsten ganz formlose Gespräche. Immer mittwochs findet das Akademische Viertel im Vortragssaal der ULB statt – der auch symbolisch gesehen zentrale Treffpunkt einer disziplinär vielgesichtigen Universität. Und wie es an klassischen Universitäten, nicht aber an der TU Darmstadt üblich ist, beginnt jede Sitzung pünktlich „cum tempore“, also eine Viertelstunde nach 13 Uhr. Nicht nur dies gibt dem Akademischen Viertel seinen Namen: An den in Hufeisenform aufgestellten Tischen wird ein Viertele Wein geboten, aber naturgemäß auch nicht-alkoholische Getränke. Im Viertelstundentakt vollzieht sich auch der Rest des Geschehens: Eine erste Viertelstunde lang wird ein Gesprächsimpuls geboten, dann wird zwei Viertelstunden diskutiert, und um 14 Uhr geht das Treffen pünktlich zu Ende.

Jedes Semester werden sieben Gesprächsimpulse geboten. Die Professor_innen kommen aus unterschiedlichen Fachbereichen der TU Darmstadt, hierunter mischt sich gelegentlich auch eine studentische Hochschulgruppe oder eine Stimme aus dem Jenseits. So wurden schon Georg Christoph Lichtenberg, Martin Wagenschein und Eugen Kogon mit kurzen Texten zur Sprache gebracht. Über eine mailing list und eine Webseite können sich auch all diejenigen zugehörig fühlen, die gerne zu den Treffen kommen würden, es aber zeitlich selten oder nie schaffen. Zu jedem Gespräch wird ein kurzer Rückblick verfasst. Dieser benennt zunächst die Herausforderung, liefert dann ein paar Stichworte aus der Diskussion und schließlich einen Ausblick auf mögliche zukünftige Perspektiven oder Aktivitäten

Im Wintersemester 2012/2013 fand das Akademische Viertel erstmals statt – auf Initiative von IANUS, insbesondere des Mathematikers Martin Ziegler und des Wissenschaftsphilosophen Alfred Nordmann. Von Anfang an war das Forum interdisziplinäre Forschung (FiF) mit dabei. Einem Grundinteresse des FiF folgend, will das Akademische Viertel fachübergreifende Gespräche in Gang bringen, die einen Ausgangspunkt für gemeinsame interdisziplinäre Forschung bilden können. In jedem Falle aber gibt das Akademische Viertel Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen – oder zu bleiben. Interdisziplinarität ist indes kein Selbstzweck, sondern eine langfristig erworbene Kompetenz, die problemorientiertes Forschen ermöglicht. IANUS geht es mit dem Akademischen Viertel darum, für auch internationale scientific communities fruchtbar zu machen, wie Werte und Wertkonflikte vorbildhaft in den Forschungsprozess einbezogen werden können.

Aus dieser Rezeptur für das Akademische Viertel ergibt sich alle zwei Wochen eine kleine Überraschung: Die Impulsgeber_innen beschränken sich fast nie darauf, für die eigene Forschung zu werben und den gesellschaftlichen Beitrag ihrer Arbeit darzustellen. Manchmal sprechen sie auch gar nicht über ihre speziellen Forschungsthemen, sondern über Aspekte bzw. Probleme des heutigen Wissenschaftsbetriebs So oder so, das Akademische Viertel setzt Akzente. Unscheinbar, stets pointiert, zuweilen auch provokativ.

Rückblicke:

Sie haben die Möglichkeit sich einen Rückblick aller Veranstaltungen sortiert nach Semester oder auch alle Referenten nach Namen sortiert anzusehen.

Darmstädter Echo vom 10.07.2015
Jedes „Viertel“ ist eine Überraschung. Diskurs – TU lädt regelmäßig um die Mittagszeit zu einem Gespräch über die gesellschaftliche Dimension der Forschung

Eindrücke

  • 10.Mai 2017
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  • Wintersemester 2016/2017
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  • Hans-Georg Nolte-Fischer, 24. Mai 2017
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  • 24. Mai 2017
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