Über FiF

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Das FiF stellt sich vor

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Filmmusik: Idea von Kai Engel (freemusicarchive.org/music/Kai_Engel/Idea/Kai_Engel_-_Idea_-_01_Idea)

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Organisation

Organisationsstruktur
FiF Organisationsstruktur

Organisatorisch ist das Forum eine zentrale Einrichtung der TU Darmstadt und dem Präsidium unterstellt.

Den aktiven, leitenden Kern des FiF bildet der vom Senat gewählte FiF Direktor in Kooperation mit der Gruppe der Fellows, dies sind Wissenschaftler_innen der Universität, die interdisziplinäre Impulse geben und für zwei bis drei Jahre thematisch den Rahmen für durch das FiF initiierte Veranstaltungen und Maßnahmen stecken. Unterstützt werden diese durch die Geschäftsstelle des Forums.

Alle interessierten Wissenschaftler_innen und Nachwuchswissenschafter_innen der TU Darmstadt können durch aktive Teilnahme Mitwirkende des Forums sein. Das Forum ist universitätsöffentlich.

Einen Überblick über die bisherigen Aktivitäten des FiF können Sie den folgenden Grafiken entnehmen.

FiF Veranstaltungsformate

FiF Themenschwerpunkte

Angestrebt werden Kooperationen zu

  • TU-Verbundprojekten
  • Forschungsschwerpunkten
  • geförderten Projekten der TU-Förderinitiative Interdisziplinäre Forschung
  • interdisziplinär arbeitenden Einrichtungen der TU Darmstadt

Ziele des Forums interdisziplinäre Forschung

Vielfalt ist ein wichtiger Rohstoff für wissenschaftliche Produktivität, den man nicht planen, sondern nur pflegen kann. Sie ermöglicht innovative Forschung, verlangt aber ganz andere Instrumente zu ihrer Erhaltung und Entwicklung als die einzelnen Forschungsprojekte selbst.

Das Forum interdisziplinäre Forschung hat daher eine ganze Reihe unterschiedlicher Veranstaltungs- und Förderformate entwickelt, die eine passgenaue Arbeit ermöglichen. Es stellt die Frage, was genau unter inter-, trans- und multidisziplinärer Arbeit zu verstehen ist, nur dann, wenn sie für die Planung konkreter Projekte relevant ist. Grundsätzlich folgt es immer der Maxime, sich den Spielraum für eine pragmatische Pflege der Forschungslandschaft an dieser Universität zu erhalten.

Dabei sieht es seine wichtigsten Aufgaben naturgemäß dort, wo sich neue Forschungsfelder herausbilden, wie im Feld der Digitalisierung, die Frage sogenannten Digital Humanities ebenso betrifft wie die Bereiche des autonomen Fahrens und des 3D-Drucks. Innitiativ wird das FiF aber auch überall dort, wo wissenschaftliche Forschung für politische Entscheidungsprozesse relevant wird. Genannt seien nur die Themen Energie, Datensicherheit, Wissenschaftskommunikation und Cyberwar.

Das Konzept einer offenen Plattform ermöglicht ein sehr flexibles Arbeiten, das nicht auf die Entwicklung und Durchsetzung umfassender Forschungsstrategien ausgerichtet ist, sondern immer im Ausgang von vorhandenen Aktivitäten denkt. Wie die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, schließt das forschungsstrategische Initiativen nicht aus, weil neue Themen erst dann als solche erkennbar werden, wenn ihre Bearbeitung ein gewisses Maß an Intensität erreicht.

Zugleich ist das FiF aber auch Ansprechpartner für interdisziplinäre Aktivitäten in kleinerem Maßstab – von der logistischen Unterstützung bei der Organisation von Workshops bis zur Redaktion von Programmtexten und der Gestaltung von Webseiten.

Geschichte

Das Forum interdisziplinäre Forschung wurde im November 2008 als eine offene Plattform zum Zwecke der Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit an der TU Darmstadt ins Leben gerufen. Die wichtigste Maxime der Neugründung lautete dabei: Vom Zentrum zum Netz! Im Anhang des einschlägigen Senatsbeschlusses vom November 2008 heißt es:

Das Forum interdisziplinäre Forschung der TU Darmstadt versteht sich als eine offene Plattform. Es bündelt die vorhandenen Aktivitäten, verzweigt sich in die Universität hinein, initiiert Ideen und Kooperationen und macht die interdisziplinäre TU-Forschung nach außen sichtbar.

Interdisziplinäre Forschung hat an der TU Darmstadt eine lange Tradition. Sie ist für viele Wissenschaftler_innen so selbstverständlich geworden, dass es keiner großen Institute und keiner aufwendiger Verwaltungsmaßnahmen bedarf, um sie lebendig zu halten und gezielt auszubauen. Für das Forum bedeutet das immer wieder, dass es nur bündeln, begleiten und beraten muss, um einen produktiven Effekt zu erzielen. Rückgrat seiner Arbeit sind aber die wissenschaftlichen Impulse seiner Fellows, die eigenständige Schwerpunkte setzen und ihre Expertise aus den Ingenieur-, Natur- und Geisteswissenschaften in die Programmgestaltung einbringen. Flankiert wird diese gemeinsame Arbeit durch die Projektförderung der FiF-Kommission, die kleinformatigere interdisziplinäre Projekte unterstützt und auch als Anschubförderung für größere Antragsvorhaben genutzt werden kann. Im Zusammenspiel wird daraus ein leichtes aber effektives Instrumentarium zur Pflege der wissenschaftlichen Vielfalt an der TU.

Nach einer ersten Evaluation im März 2014 beschloss der Senat der Universität in seiner Sitzung am 29. März 2017 auf der Grundlage einer erneuten Evaluation durch den Wissenschaftlichen Rat einmütig die Verstetigung des FiF.

Während der ersten Förderperiode (2008-2013) lag die Verantwortlichkeit für das FiF im Präsidium der TU Darmstadt bei Prof. Dr. Petra Gehring, der damaligen Vizepräsidentin für wissenschaftliche Infrastruktur und Interdisziplinarität. Ihre Funktion hat in der zweiten Förderperiode (März 2014 – März 2017) Prof. Dr. Josef Wiemeyer als Direktor des FiF und Vorsitzender der FiF-Kommission übernommen. Er wurde im Amt des Direktors 2017 bestätigt und seine Amtszeit bis zum 30. September 2019 verlängert.

Wissenschaftlicher Leiter des FiF war von 2009 bis 2014 Dr. Andreas Gelhard, der zugleich am Institut für Philosophie forschte und lehrte. Seit Anfang 2015 ist Dr. Andreas Großmann Wissenschaftlicher Leiter des FiF. Er ist zugleich als Dozent am Institut für Philosophie tätig. Die Leitung der Geschäftsstelle liegt seit 2009 in den Händen von Dipl.-Soz. Heike Krebs.